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Jahreshauptversammlung Regensburg-Land am 12.11.15

Gut besucht war die Mitgliederversammlung des ÖDP Kreisverband Regensburg-Land im Kolpinghaus Regensburg

Kreisvorsitzender Angerer berichtete von einem ruhigen Jahr ohne Wahlen und ohne große Besonderheiten. Die Mitglieder äußerten aber den Wunsch, sich häufiger zum gemeinsamen Gedankenaustausch zu treffen, wie z.B. im Rahmen einer Vortragsveranstaltung, eines Radausflugs oder eines Sommersfests.

Nach einstimmiger Entlastung des bisherigen Vorstands wurde Josef Angerer aus Regenstauf ohne Gegenstimme als Kreisvorsitzender bestätigt. In gleicher Weise wählte die Versammlung erneut Erwin Frankl aus Wenzenbach zum Stellvertreter und Joachim Schäfer aus Regenstauf zum Kassier, zu Beisitzern die beiden Kreisräte Claudia Wiest und Dr. Thomas Mauch, Matthias Baldauf aus Wenzenbach, Josef Reif aus Pettendorf und Bertram Tretter aus Regenstauf.

In der anschließenden Diskussion bemängelte Dr. Mauch, dass immer mehr Kommunen ihre Krankenhäuser privatisieren würden. Das Krankenhaus Wörth sieht er beim Landkreis Regensburg dagegen gut aufgehoben. Sorge bereitet ihm als Mediziner die immer kürzere Verweildauer von Patienten im Krankenhaus mit zunehmenden Komplikationen bei der anschließenden häuslichen Versorgung. Kassenpatienten würden mehr und mehr ins Hintertreffen geraten. Er erwartet vom Landkreis mehr Engagement, die ambulante Krankenversorgung sicher zu stellen und die Altenheime zu erhalten. Großes Thema war die Flüchtlingskrise. Einig war sich die Versammlung, dass Bundesregierung und EU es verschlafen hätten, den Zustrom frühzeitig in den Herkunftsländern zu bremsen und hier ausreichende Aufnahmestrukturen zu schaffen. Es sei aber wichtig, alle ankommenden Flüchtlinge anständig zu behandeln und sie nach besten Kräften zu integrieren. Viele ehrenamtliche Initiativen gingen hier mit bewundernswertem Beispiel voran. Angerer mahnte, mit dem Thema sensibel und besonnen umzugehen, die wachsende Sorge in der Bevölkerung ernst zu nehmen und kritische Stimmen nicht von vorneherein zu verteufeln. Die Gesellschaft müsse sich aber dieser Herausforderung stellen. Die früheren Generationen hätten nicht weniger Probleme zu bewältigen gehabt. Dr. Mauch wusste jedoch von keinen nennenswerten Schwierigkeiten im Landkreis. Er sprach sich dafür aus, dass die Kommunen die Ehrenamtlichen bestmöglich unterstützen. Geeignete Personen unter den Flüchtlingen sollten vom Landkreis gezielt geschult und als Dolmetscher, Vermittler und Paten angestellt werden. Wichtig war ihm, die Neuankömmlinge möglichst gleichmäßig auf alle Kommunen zu verteilen und Massenunterkünfte zu vermeiden.


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