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Termin

Dürre und Überschwemmungen - Folgen der Landnutzung auf unser Klima *** Vortrag von Prof. Dr. Karl Auerswald

Überflutungen und Trockenheit nehmen zu. Der CO2-verursachte Klimawandels verändert aber nur unwesentlich die Menge des Niederschlags und der Verdunstung. Seine Wirkung besteht vor allem darin, dass bei Starkregen Oberflächenabfluss entsteht und rasch abfließt. Dadurch entstehen Überflutungen und anschließend Dürre und Hitze. Noch viel stärker als der CO2-verursachte Klimawandel wirkt allerdings der Landnutzungswandel in diese Richtung.

ÖDP Kreisverband Regensburg-Land

22.02.2024
19:00
Jahnhalle in Regenstauf

Prof. Dr. Karl Auerswald


Unsere Landnutzung ist das größte Problem

Überflutungen und Trockenheit nehmen zu. Der CO2-verursachte Klimawandels verändert aber nur unwesentlich die Menge des Niederschlags und der Verdunstung. Seine Wirkung besteht vor allem darin, dass bei Starkregen Oberflächenabfluss entsteht und rasch abfließt. Dadurch entstehen Überflutungen und anschließend Dürre und Hitze. Noch viel stärker als der CO2-verursachte Klimawandel wirkt allerdings der Landnutzungswandel in diese Richtung. Die Böden wurden versiegelt, verdichtet und drainiert. Dadurch fließt Wasser zu schnell aus der Landschaft ab. Überflutung, Dürre und Hitze sind die Folge. Dürre und Hitze wirken selbstverstärkend, breiten sich dominoartig aus und werden daher immer stärker. Anstatt die Landschaft und die Landnutzung klimaresistent zu gestalten, wurden sie durch die von Gesellschaft, Landwirtschaft und Forstwirtschaft verfolgte und akzeptierte Effizienzsteigerung besonders vulnerabel. Allein den CO2-Anstieg zu mindern hilft daher wenig. Die Pufferfunktion des Bodens muss wiederhergestellt werden, wenn Hochwasser, Dürre und Hitzewellen vermieden werden sollen.


Der Referent

Prof. Dr. Karl Auerswald ist trotz Ruhestand noch weiter tätig an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft und hat einen Lehrauftrag für „Climate Change Management“ an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf. Bis zum Ruhestand hat er an der TU München das Fach Landschaftswasserhaushalt gelehrt. Er ist Bodenkundler und beschäftigt sich intensiv mit allen Facetten von Wasser in der Landschaft. Unter anderem hat er zusammen mit S. Seibert das Buch „Hochwasserschutz im ländlichen Raum“ geschrieben.

 

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