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Wahlkampfabschlussveranstaltung im Schwandorfer Schützenheim

ÖDP-Bundestagskandidat Wolfgang Meischner zeigte sich beim Wahlkampfabschluss im Schützenheim überzeugt, dass die ÖDP eine echte Alternative zu etablierten Parteien sei.

ÖDP-Kreisvorsitzender Alfred Damm konnte ein Dutzend Zuhörer zum Abschluss des Bundestagswahlkampfs begrüßen. Schwerpunkte der "orangen" Partei (ÖDP) seien Umweltschutz, nachhaltige Wirtschaftspolitik, soziale Gerechtigkeit und eine zukunftsorientierte Familien- und Bildungspolitik.

 

Im Internet könne sich der Bürger mit dem "Wahlomat" einen Überblick über die unterschiedlichen Parteien verschaffen und seine Wünsche eingeben. Bisher sei bei diesem Abgleich die größte Übereinstimmung zwischen Bürgerwünschen und Parteiprogrammen bei der ÖDP erzielt worden, sagte Damm. Er rief die Bürger zur Wahlbeteiligung auf, denn nur wer wählen gehe, könne ein deutliches Zeichen setzen.

 

Bundestagskandidat Wolfgang Meischner leitete den Wahlkampfabschluss mit einer "Lesung" ein. Er zitierte aus dem Römerbrief des Apostels Paulus: "Jeder leiste den Trägern der staatlichen Gewalt den schuldigen Gehorsam". Für Christen ergebe sich daraus, dass man zum Gehorsam verpflichtet sei, sofern die Obrigkeit Gutes tue. Für ihn stelle sich aber die Frage, was in der Politik das Gute sei. Aus seiner Sicht diene eine Obrigkeit dem Guten, wenn sie das Wohl des Landes als Maßstab für ihr Handeln in den Vordergrund stelle und nicht das Wohl der stärksten Lobbygruppe akzeptiere, die Schöpfung bewahre und sich nicht ausschließlich am Gewinn der Konzerne orientiere. Dazu gehöre auch der Einsatz dafür, dass die Reichen nicht noch reicher und die Armen immer ärmer werden sowie die Stärkung von Ehe und Familie als Fundament eines guten Staates.

 

Man werde den zukünftigen Bundestagsmitgliedern auf die Finger schauen, sie an ihre Wahlversprechen erinnern, sagte Meischner. Zinstilgungen seien mittlerweile zum größten Posten im Bundeshaushalt geworden, wer Steuersenkungen verspreche, belüge das Volk.

 

Die ÖDP werde für eine Begrenzung der Managergehälter eintreten, die bisherigen Summen seien ethisch und moralisch nicht zu vereinbaren. Zudem fordere die ÖDP eine Belohnung für Familien mit Kindern in der Form, dass Einkommen kinderloser Paare höher besteuert werden sollen.

 

Der Direktkandidat regte auch eine Börsenumsatzsteuer sowie die Erhöhung der Vermögenssteuer zur Finanzierung des Bundeshaushalts an. Außerdem forderte er eine Beteiligung der Arbeitnehmer an den Gewinnen der Wirtschaft.

 


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