ÖDP gratuliert Gegnern der Olympia-Bewerbung

Mrasek: „Das Abstimmungsergebnis zeigt, dass sich die Bürger trotz manipulativer Bewerbung der Spiele selbst eine Meinung darüber bilden, was für ihre Heimat gut ist“

 

ÖDP-Landesvorsitzender Klaus Mrasek zeigte sich "zufrieden und hocherfreut" über den Ausgang der Bürgerentscheide zur Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2022. "Ich gratuliere allen Aktiven der Gegenbewegung, die auch von der ÖDP unterstützt wurde. Dass eindeutige Votum in den oberbayerischen Austragungsorten zeigt, dass sich die Bürger trotz einseitiger und manipulativer Bewerbung der Spiele selbst ihre Meinung darüber bilden, was für ihre Heimat gut ist", sagte Mrasek.

Die bayerische ÖDP hat sich wiederholt und zuletzt auf ihrem kleinen Parteitag am 12. Oktober in Regensburg gegen eine erneute Bewerbung von München, Garmisch-Partenkirchen, Traunstein und Berchtesgaden für die Olympischen Winterspiele ausgesprochen. Angesichts des Klimawandels und begrenzter Ressourcen sei es "eine Verpflichtung, solche Großveranstaltungen kritisch zu betrachten", argumentierte ÖDP-Landesvorsitzender Klaus Mrasek. Umweltzerstörung, unkalkulierbare finanzielle Risiken und Intransparenz sind nach Ansicht der ÖDP "die verschwiegenen Kollateralschäden der Spiele".

Die ÖDP kritisiert auch die einseitige Beeinflussung der Meinungsbildung durch öffentliche Unternehmen wie die Münchner S-Bahn, in deren Waggons den Fahrgästen aus den Lautsprechern Wahlempfehlungen entgegenschallten. Das sei "ein schäbiger Umgang der Exekutive mit den Instrumenten der direkten Demokratie", so Mrasek.


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