Pressemitteilung
Fairness-Vereinbarung
Vier Parteien unterzeichnen Fairness-Vereinbarung für den Kommunalwahlkampf 2026 im Landkreis Regensburg nach Kölner Vorbild – Weitere Parteien herzlich eingeladen
Foto: J. Wessely Von links: Daniela Deisenroth, Silvia Gross, Herbert Hanwalter und Dr. Merten Niebelschütz
Die Idee stammt aus der Stadt Köln, in der seit rund 25 Jahren die demokratischen Parteien auf diese Art ein Zeichen für einen fairen, respektvollen Wahlkampf setzen. Nun ist die Idee im Landkreis Regensburg angekommen und soll auch hier für einen respektvollen, sachlichen und diskriminierungsfreien Kommunalwahlkampf sorgen.
Am 29. Januar trafen sich die Parteivorsitzenden und die Kandidierenden für Listenplatz 1 der Kreistagswahl von ÖDP, SPD, Bündnis 90/Die Grünen und die Linke im Gasthof Krieger in Maria Ort zur Unterzeichnung einer Fairnessvereinbarung. Damit betonen die Anwesenden die Vielfalt der Bevölkerung im Landkreis Regensburg und die Bedeutung von Menschenwürde und Toleranz für ein friedliches Miteinander. Die Unterzeichnenden verpflichten sich, Minderheiten nicht zu instrumentalisieren und Vorurteile sowie gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit – wie Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Sexismus und weitere Diskriminierungsformen – aktiv abzulehnen. Die Anwesenden sind davon überzeugt, dass der Wahlkampf auf Ideen und Lösungen ausgerichtet sein muss und nicht auf Kosten Schwächerer oder von Menschen mit Migrationshintergrund geführt werden darf.
Für die ÖDP waren Herbert Hanwalter (Listenplatz 1) und die Kreisvorsitzende Dr. Katharina Del Bianco, für die Linke Daniela Deisenroth (Listenplatz 1) und Janis Wessely, für die SPD waren Silvia Gross (Listenplatz 1) und die Co-Kreisvorsitzende Dr. Gaby Griese-Heindl anwesend und für die Grünen Kreissprecherin Mareike Artmann und Dr. Merten Niebelschütz in Vertretung für Dr. Eva Schropp (Listenplatz 1), die wegen wichtigen kommunalpolitischen Sitzungsterminen verhindert war.
Die bisherigen Unterzeichnenden würden sich sehr freuen, wenn sich weitere Parteien der Selbstverpflichtung rund 5 Wochen vor den Kommunalwahlen anschließen würden.
